Rund 1.500 Menschen haben am 1. Mai in Aachen den Tag der Arbeit gemeinsam auf dem Platz gefeiert. Bereits der Demonstrationszug setzte ein deutliches Zeichen: Ein starker Jugendblock führte die Demo an und machte klar, wer heute und morgen für gute Arbeit, Solidarität und Demokratie auf die Straße geht. Unter dem Motto „Unsere Zukunft statt eure Profite“ wurde deutlich: Es geht um mehr als symbolischen Protest – es geht um konkrete Perspektiven.
Auf dem Platz präsentierten sich rund 30 Organisationen, Initiativen und Verbände, die zeigten, wie vielfältig Engagement für eine solidarische Gesellschaft ist. In den Redebeiträgen wurde klar gemacht, was das Motto konkret bedeutet: soziale Gerechtigkeit statt Kürzungspolitik, Investitionen in Menschen statt Rendite‑Denken – ob in der Ausbildung, im Betrieb, im Gesundheitswesen oder im Sozialstaat.
Vertreter:innen des DGB und der Einzelgewerkschaften machten deutlich, dass unsere Zukunft nicht dem Profit geopfert werden darf. Die DGB‑Jugend brachte diese Perspektive kämpferisch auf die Bühne und machte klar: Wer von Zukunft spricht, muss junge Menschen ernst nehmen. Mit einem Solidaritätsfoto für Essen setzte die Gewerkschaftsjugend zudem ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus.
Die Omas gegen Rechts Aachen verbanden das Motto mit einem konkreten politischen Auftrag und warben für den NRW‑Appell zum AfD‑Verbotsverfahren. Auch das Thema psychische Gesundheit stand im Fokus: Der Aachener Verein für Psychologie und Psychotherapie kritisierte die geplanten Kürzungen und machte deutlich, dass Gesundheit kein Luxusgut sein darf – sondern Teil unserer gemeinsamen Zukunft.
Am Nachmittag wurde der politische Teil von Musik getragen: The Tasty Trashpandas, MINOH und CARLASHNIKOVA sorgten für Festivalstimmung und zeigten, dass Protest, Kultur und Gemeinschaft zusammengehören.
Der 1. Mai 2026 in Aachen war laut, solidarisch und entschlossen – für unsere Zukunft. Nicht für Profite.